Propaganda

Jens Bernert auf Rubikon:

Propagandalügen in der Presse

Für eine wirkungsvolle Propaganda braucht es Massenmedien, die Falschmeldungen, Manipulationen und Verdrehungen bereitwillig verbreiten.

Für eine wirkungsvolle Propaganda braucht es Massenmedien, welche Falschmeldungen, Manipulationen und Verdrehungen bereitwillig auf allen Medienkanälen senden und veröffentlichen und dazu idealerweise noch unterschlagen, was der Propaganda entgegenläuft. Bis hin zur freiwilligen Nachrichtensperre, wenn die Wahrheit über eine Propagandalüge offen auf dem Tisch liegt. Dem Kritiker bleibt meist nicht viel mehr, als auf die Ungereimtheiten und Fakten hinzuweisen. Auf eine adäquate Reaktion inklusive des Eingeständnisses eines Fehlverhaltens durch die Qualitätspresse kann er in aller Regel lange warten. Er darf seine Energie dann gerne darauf verschwenden, sich daran abzuarbeiten. Notfalls redet man sich mit der Ausrede „bedauerlicher Fehler“ heraus, aber selbst das haben die meisten Medien offenbar nach eigenem Selbstverständnis nicht mehr nötig.

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Sprachrohr des Establishments

Jochen Mitschka auf Rubikon:

Ohne neutrale Medien keine Demokratie

Sind Medien und Demokratie noch zu retten?

Es wird viel darüber geschrieben, dass die Medien inzwischen lediglich noch Sprachrohr der diversen Strömungen des Establishments sind, längst ihre Funktion verloren haben, neutral und kritisch zu informieren, um dem mündigen Bürger die Möglichkeit zu geben, sich selbst eine Meinung zu bilden. Sie verursachen das Gegenteil, durch Weglassen, Fehlinterpretationen, unbewusste, aber auch bewusste Lügen, „weil es so sein könnte“ und der Bürger eben unmündig ist und daher geführt werden muss. Eines der letzten und kulminierenden Werke sind das Buch von Jens Wernicke „Lügen die Medien?“ in denen auch Gründe und Hintergründe beleuchtet werden, nicht nur oberflächliche Symptome. Es wurde aber noch wenig darüber geschrieben, was getan werden müsste, um das zu ändern. Um die Diskussion darüber zu beginnen, hier einige kontroverse Debattenbeiträge.

Herrschaftsinstrumente

Paul Craig Roberts auf Rubikon:

Verschwörungstheorien

Ansichten und Erklärungen, die der herrschenden Oligarchie nicht passen, werden als „Verschwörungstheorien“ diffamiert.

In der USA werden alle Ansichten und Erklärungen, die der herrschenden Oligarchie, dem Establishment – also denjenigen, die den Ton angeben und die öffentliche Meinung kontrollieren – nicht passen, als „Verschwörungstheorien“ diffamiert. Die von der herrschenden Klasse gelieferten Erklärungen sind oft genug selbst Verschwörungstheorien, mit denen die tatsächlichen Verschwörungen der Herrschenden gegen die Beherrschten kaschiert werden sollen.

Der ewige Krieg

Klaus-Jürgen Bruder auf Rubikon:

Der Krieg trägt seine Früchte zu uns

Und erstaunt stellen wir fest, dass es Menschen sind.

Wenn bei uns die Straßen zu Prozessionswegen mit falschen Heiligenbildern hergerichtet werden ist Vorwahlzeit. Von den aufgebrezelten Laternenmasten und genagelten Bäumen werden die Vorüberfahrenden mit Versprechungen belästigt, von denen die Abgebildeten bereits wissen, dass sie sie nicht halten werden. Eine Ikone ragt dabei besonders hervor, grau wie ein Bild, das man aus den Trümmern der Nachkriegszeit gezogen hat: Willy Brandt mit dem Spruchband „Frieden“. Als ob man mit dem Vorzeigen einer Reliquie aus vergangenen Zeiten sagen wollte: „Frieden steht nicht zur Wahl“, sehr wohl aber „Flüchtlingsbegrenzung“ – der unschlagbare Renner, anstelle des Gerechtigkeitsversprechens gesetzt. Mit diesem Thema werden wir wohl noch längere Zeit belästigt werden. Denn der Ofen, der die Menschen zur Flucht treibt, ist noch lange nicht kalt. Doch mit diesem – mit Krieg, Hunger, Elend und Verfolgung – behelligt man uns nicht.

Fake-News-Produktion

Jens Bernert auf Rubikon:

Propagandalügen in der Presse

Für eine wirkungsvolle Propaganda braucht es Massenmedien, die Falschmeldungen, Manipulationen und Verdrehungen bereitwillig verbreiten.

Für eine wirkungsvolle Propaganda braucht es Massenmedien, welche Falschmeldungen, Manipulationen und Verdrehungen bereitwillig auf allen Medienkanälen senden und veröffentlichen und dazu idealerweise noch unterschlagen, was der Propaganda entgegenläuft. Bis hin zur freiwilligen Nachrichtensperre, wenn die Wahrheit über eine Propagandalüge offen auf dem Tisch liegt. Dem Kritiker bleibt meist nicht viel mehr, als auf die Ungereimtheiten und Fakten hinzuweisen. Auf eine adäquate Reaktion inklusive des Eingeständnisses eines Fehlverhaltens durch die Qualitätspresse kann er in aller Regel lange warten. Er darf seine Energie dann gerne darauf verschwenden, sich daran abzuarbeiten. Notfalls redet man sich mit der Ausrede „bedauerlicher Fehler“ heraus, aber selbst das haben die meisten Medien offenbar nach eigenem Selbstverständnis nicht mehr nötig.

Stimmungsmache

Anabel Schunke auf Tichys Einblick:

Bertelsmann-Studie: Wirtschaftsforscher widersprechen, Medien jubeln

Das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) wirft der Bertelsmann-Studie über die gute Integration von Muslimen in den Arbeitsmarkt massive methodische Mängel vor. Bezeichnend: Viele Medien folgen unkritisch den erkennbaren Fake-News.

Landauf, landab verfassten deutsche Medienhäuser wohlwollende Überschriften, die den angeblichen Integrationserfolg verkündeten. In den Nachrichtensendungen des Landes das gleiche Bild. Die Studie wurde verkündet wie eine Wahrheit. Raum für Zweifel gab es nicht. Wer nicht die Zeit oder Muße hat, die Befunde selbst noch einmal einer kritischen Überprüfung zu unterziehen, der wird mit der Erfolgsmeldung vom deutschen Integrationswunder allein gelassen. Während die Studie der Bertelsmann-Stiftung eine kritiklose Verbreitung auf allen Kanälen erfährt, finden Befunde, die dieser Studie diametral gegenüberstehen, keine sonderliche Beachtung. Schon gar nicht in den Abendnachrichten.